von Galaxie zu Galaxie

Paul ist nun wirklich hinüber gegangen in diese andere Welt und ich werde ihn nun doch nicht mehr besuchen können. 

Nach seiner „Auferstehung“ hat er sich nicht mehr richtig berappelt, nahm keine Nahrung mehr zu sich und konnte plötzlich nicht mehr laufen.  

Da hat Frau Steinmetz sich seiner erbarmt und ihn mit Hilfe der Tierärztin zu Friedel geschickt. 

Paul ist sehr alt geworden mit einem reichen, schönen Leben. Er war nicht überbehütet und hatte außerordentlich viel Freiraum. Er schlief bei Friedel im Bettchen und verweilte direkt am Busen der Natur, wo er nach Herzenslust im Bach batschen, jagen, sich mit anderen Katern prügeln und Hunden auflauern konnte.  

Nach Friedels Tod fand er nochmal ein Zuhause, wo er seinen Lebensherbst in liebevoller Betreuung verbringen konnte. Es hat ihm wahrlich an nichts gemangelt. Was kann ein Kater mehr sich wünschen? 

Dass der Tod einen unausweichlichen Bestandteil des Lebens darstellt, ist wahrscheinlich für die hier zurück Gebliebenen immer schmerzhaft und daher schwer zu akzeptieren. 

Paul ist jetzt mit Friedel im Delta-Quadrant. Beide haben die Sterblichkeit hinter sich gelassen und zischen von Galaxie zu Galaxie, um die wahre Größe der Schöpfung zu schauen… 

… zumindest wünsche ich mir das so.

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